Aus der Gemeinderatssitzung vom 5. November 2021

  1. Bericht des Ortsbürgermeisters

Baugebiet

Die Planungen sind soweit abgeschlossen. Vielen Dank an Frau Renz und Herrn Geisler vom Büro Redlin sowie Herrn Steudter und Herrn Becker von der Verbandsgemeinde. Die stattgefundenen Web-Konferenzen waren sehr effektiv. Das Büro und die Verbandsgemeinde arbeiten nun weiter an der Offenlegung und sonstigen nötigen Verfahren. Eines dieser Verfahren, dass direkt damit im Zusammenhang steht, ist die Einführung der wiederkehrenden Beiträge für den Straßenausbau. Deshalb, weil der Mühlenpfad die Straße sein wird, die unmittelbar mit der Schaffung des neuen Baugebietes angegangen werden muss.

Unsere Aufgabe wird es sein, die Vergabekriterien für die Bauplatzvergabe aufzustellen. Bei all diesen Dingen ist nicht endgültig abzusehen welche Anfragen und Hürden noch kommen. Optimistisch gehe ich immer noch davon aus, dass im Herbst 2022 die Bagger rollen und im Jahr 2023 die Bebauungen beginnen können.

Die in der letzten Sitzung beschlossene Anschaffung der Putzmaschine für das Bürgerhaus wurde vorgenommen. Kosten 2769,61 €.

Ein neues Schloss im Eingangsbereich des Bürgerhauses wurde eingebaut. Aufgrund der Besonderheit, dass es sich um ein so genanntes „Panikschloss“ handelt, ist der Preis verhältnismäßig hoch. Kosten 808,72 €.

Aufgrund von Anliegerbeschwerden wurde in der Zeit vom 21. bis zum 26. September eine verdeckte Geschwindigkeitsmessung in der Waldstrasse durchgeführt. Die Werte sind unauffällig. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 34 km/h. Es wird oftmals gefühlt zu schnell gefahren, da es einige Unverbesserliche gibt, die es übertreiben und durch die Straßen rasen, ohne daran zu denken, dass sie Bürger, besonders Kinder, gefährden. Hier gilt immer wieder der Appell Rücksicht zu nehmen.

Das bischöfliche Ordinariat hatte am 6. Oktober zu einer Web-Veranstaltung eingeladen. Generalvikar Wolfgang Rösch und der Finanzdezernent Thomas Frings informierten die Teilnehmer, es handelte sich im Besonderen um verantwortliche im kommunalen Bereich, über die schwierige Finanzsituation des Bistums. Im Ergebnis wird es wohl so sein, dass sich das Bistum teilweise aus der Finanzierung der Kindergärten zurückzieht. Die Bürgermeister von Steinefrenz, Dreikirchen und ich erwarten nun Informationen, welche konkreten Auswirkungen es auf den Kindergarten Sonnenau in Steinefrenz hat.

2. Beratung und Beschlussfassung über Anschaffungen und Investitionen.

– Anschaffung eines Hächslers mit Hydraulikeinzug

Udo Reusch holt ergänzende Angebote ein. Der Bürgermeister wird ermächtigt, die Anschaffung bis zu einem Betrag von 3500 € zu genehmigen.

Abstimmungsergebnis Ja:  einstimmig

  • Anschaffung einer Kehrmaschine zum Reinigen von größeren Flächen.

Udo Reusch holt ergänzende Angebote ein. Der Bürgermeister wird ermächtig die Anschaffung bis zu einem Betrag von 3000 € zu genehmigen.

Abstimmungsergebnis Ja: einstimmig

3. Friedhof: Besprechung und gegebenenfalls Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen.

Der Landschaftsplaner Herr Pott soll beauftragt werden, die Ausschreibung gemäß der besprochenen Entwurfsplanung vorzubereiten und im Januar 2022 auf den Markt geben.

Die beiden Parkplätze in der Nähe der Bäume sollen wegfallen.

Das Fundament für das Kreuz soll mit ausgeschrieben werden.

Das kleine Tor am unteren Eingang zum seitlichen Lagerraum kann entfallen.

Abstimmungsergebnis Ja: einstimmig

4. Bauhofhalle. Beratung und gegebenenfalls Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen.

Nachdem die Kreisverwaltung und die betroffenen Nachbarn dem ursprünglichen Standort, parallel neben dem Sportheim zugestimmt haben, steht dem weiteren Fortgang nichts mehr im Wege. Die Detailplanungen für diesem Standort können wieder aufgenommen werden. Der Rat legt sich auf einen Gesamtkostenrahmen von bis zu maximal 200.000 € für die Erstellung der Bauhofhalle fest. Zur Besprechung der weiteren Vorgehensweise wird Kontakt mit Thomas Gläßer vom Architekturbüro Heinrich & Steinhardt aufgenommen. 

5. Beratung und Beschlussfassung zum geplanten Radweg zwischen Wallmerod und Hundsangen. 

Hierzu gibt es weitgehenden Schriftverkehr, der den Ratsmitgliedern im Vorfeld weitergeleitet wurde. Ergänzend trägt Hermann Kleppel Passagen aus dem Grundsatzpapier des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur für die Finanzierung und den Bau von Radwegen vom 21.4.2020 vor. Nach ausführlicher Diskussion, dem Abwägen der vielen Aspekte und unter Berücksichtigung aller vorliegenden Informationen trifft der Rat folgende Entscheidung:

„Die Gemeinde Weroth befürwortet ausdrücklich die Lückenschließung des Radweges zwischen Wallmerod und Hundsangen.

Die vom Naturschutzbund ins Gespräch gebrachte Alternativroute ist durchaus überlegenswert und bietet augenscheinlich einige Vorteile.

Wir bitten daher nochmals um Prüfung, ob diese Route unter denselben finanziellen Rahmenbedingungen realisiert werden kann. Wir bitten diese Aussage zu begründen.“

Abstimmungsergebnis: 10 Ja, eine Enthaltung

6. Annahme von Spenden

Spenden an die Gemeinde müssen von Gemeinderat angenommen werden. 

Uwe Kauch verlässt den Ratstisch

Die Gemeinde hat zur Heimat – und Kulturpflege, im Besonderen zur Förderung der Kirmes, folgende Spenden erhalten.

150 € von Uwe Kauch

100 € von der Firma Blumen Kaiser

50 € von Peter Konrath

Die Spenden werden angenommen. 

Abstimmungsergebnis Ja: einstimmig

7. Verschiedenes

Der Bürgermeister informiert, dass Kinder, nach Aussage des Vorstands der Spielvereinigung Steinefrenz-Weroth, die Sportplätze benutzen dürfen. 

Carsten Stiehl regt eine optische Veränderung im Foyer des Bürgerhauses an, um die Gaststätte wohnlicher und für Gäste etwas attraktiver zu gestalten. Gegebenenfalls soll eine Beratung durch einen Fachmann/-frau erfolgen.

Udo Reusch berichtet, dass Bauschutt innerhalb der Ausgleichsfläche am Mühlenpfad abgelagert wurde. Dadurch wurde bei Arbeiten der Mulcher beschädigt.

Carsten Stiehl sprich die Thematik zur Gruppierung „Initiative Heide Weroth“ an, die bei der Wiederaufforstung unseres Waldes mithelfen will. Das Interesse und die Aufmerksamkeit ist generell toll. Bisher haben aber nur wenig Aktionen, und diese auch nur durch wenige Einzelpersonen, stattgefunden. Er regt an die geplanten Aktionen wieder mehr an die Gemeinde zu binden und von hier aus zu koordinieren. Uwe Kauch will sich dem Thema annehmen. Ein gemeinsamer Termin mit den Initiatoren und dem Förster wären wünschenswert.

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