Zum Jahresende

 

Liebe Werötherinnen und Weröther,

 

das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich möchte es zum Anlass nehmen kurz zurückzublicken und auch nach vorn zu schauen.

Die laufenden Tätigkeiten und die notwendigen Aktivitäten nach Beschlüssen nehmen einen großen Teil der Zeit in Anspruch. Ich versuche sie auf das Minimum zu beschränken. Dies ist leider nicht immer so leicht möglich. Manche Vorgaben müssen eben eingehalten und auch manche Ärgernisse ausgeräumt werden. Das hat zur Folge das es bei der Umsetzung von Beschlüssen manchmal etwas länger dauert als es mir lieb ist.

Das ganze Dorf, außer der Straße „Auf der Heide“ und natürlich die L314 (Mittelstraße und Teil der Unterstraße) und die L317 (Diezer Straße), ist nun eine 30er Zone. Fehlende Schilder und die Markierungen auf der Straße folgen noch.

Im Sporthäuschen haben die Arbeiten begonnen. In Eigenleistung wurden die „Abrißarbeiten“ vorgenommen. Vielen Dank den Helfern. Die beauftragten Firmen sind jetzt an der Reihe. Zur Saisoneröffnung soll ja alles fertig sein.

Die diesjährige Kirmes wurde in einer Ausschreibung vergeben. Bei den Bewerbern hat sich unser bekannter Kirmeswirt Ingo Schmidt, der auch die Kirmes im kommenden Jahr wieder ausrichten wird, durchgesetzt.

Gefreut habe ich mich über die neuen Dorfeingangsschilder, die ja nach einem Wettbewerb von Kindern des Dorfes gestaltet wurden.

Die Beete im Ort sind wir ihr wisst ein ständiges Thema. Sechs Stück würden umgestaltet. Nach und nach wird hier das ein oder andere noch dazukommen.

Bezüglich der Möglichkeit den Bürgern der Gemeinde den Bau eines Hauses in Weroth zu ermöglichen, habe ich die weitere Vorgehensweise mit der Verbandsgemeinde abgestimmt. Hier folgen in Kürze weitere Informationen.

Internet wird über WLAN bald für alle im Bürgerhaus zur Verfügung stehen. Die technischen Voraussetzungen werden z.Zt. geschaffen.

Wir haben aus den Anregungen und Themen der Bürgerversammlung und den Gesprächen im Rat eine Prioritätenliste erstellt. Manche Dinge hieraus sind geschuldet den aktuellen nötigen Entscheidungen etwas nach hinten gerutscht.

So haben wir lange überlegt, wie wir den Mißstand beheben können, dass keine Nachfolger für die Arbeiten am Friedhof und als Hausmeister im Bürgerhaus zu finden waren. Wir haben nun die Ganztagsstelle eines Gemeindearbeiters geschaffen. Damit er vernünftig arbeiten kann, müssen wir uns auch um Gerätschaften und Unterstellmöglichkeiten Gedanken machen.

Der Antrag der Bewohner der Unterstraße (ab der L314) auf Sperrung für den Durchgangsverkehr hat uns in verschiedenem Maße beschäftigt. Er steht mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang mit Entscheidungen zur Sanierung des Feldweges in der Verlängerung des Mühlenpfades und mit der Erneuerung und der Schaffung von Bushaltestellen. Diese Pläne haben wir deshalb erstmal zurückgestellt. Die Verkehrsflüsse der Gemeinde werden uns in naher Zukunft weiterhin beschäftigen. Hier stehen weitreichende Entscheidungen an. Ich werde hier separat informieren.

Aktuell beschäftigen Heiko Reusch und mich besonders die Vorbereitungen für eine Gaststätte im Bürgerhaus. Hier ist ein großer Verwaltungsaufwand zu stemmen und wir sind bezüglich des zeitlichen Ablaufs von vielen Behörden abhängig. Wir hoffen auf die Eröffnung nach der Fastnacht. Ich würde mich freuen, wenn sie dann auch Anklang findet. Ich bin gespannt.

Oben auf der Prioritätenliste ist auch der Friedhof angesiedelt. Hier haben schon Ortstermine des Rates stattgefunden. Geschuldet der erwähnten anderweitigen Dringlichkeiten, konnten noch keine weiteren Entscheidungen getroffen werden. Ich gehe davon aus, dass wir uns dem Thema im Frühling/Sommer 2018 weiter annehmen.

Ich möchte mich auch wieder bei allen ehrenamtlichen Helfern und auch bei den Vereinen bedanken. Was würden wir ohne Euch machen? Unsere „Neubürger“ rufe ich auf sich zu beteiligen. Die Vereine bieten vieles an. Ich möchte mich auch bei meinen Kollegen des Gemeinderates bedanken. Wir führen viele Gespräche und treffen Entscheidungen, die nach unserem Ermessen dem Wohle des Dorfes zugute kommen sollen. Die Ordnung in Rheinland-Pfalz gibt uns die Möglichkeit viele auch weitreichende Dinge alleine zu entscheiden. Hierzu ist viel Engagement und Gehirnschmalz nötig. Ich bitte Euch habt weiterhin Vertrauen in die Arbeit des Rates. Unser Ziel ist es das Dorf weiterzubringen und den Zusammenhalt zu stärken. Sprecht uns an, wenn Euch irgendetwas auf dem Herzen liegt. Bei Themen die das Dorf betreffen sollten wir die Ansprechpartner sein. Die Einschaltung von sonstigen Behörden oder Personen, zur Erfüllung oder zur vermeintlichen Beschleunigung der eigenen Wünsche, ist meines Erachtens nicht zielführend. Wir sind stolz auf unsere Dorfgemeinschaft und werden alles tun das das so bleibt.

In diesem Sinne und auf die spannenden Dinge die da kommen, wünsche ich Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Achim Kremer