Archiv

Berichte und Bilder aus früheren Zeiten

Jubiläumskirmes 150 Jahre (Zeitraum 10.-20. Mai 2014)

Fest 100 Jahre Linde Weroth am 30.06.2013
Programm:

10:00 Uhr Beginn Frühschoppen
10:15 Uhr Begrüßung
10:30 – 12:30 Uhr musikalische Unterhaltung durch den Musikverein Hundsangen
12:30 – 12:45 Uhr Männergesangverein (Liedvortag)
12:45 – 13:10 Uhr Grundschule (z.B. Liedvortrag und/oder Gedicht)
13:10 – 14:30 Uhr Musikverein Hundsangen
ab 14:30 Uhr Musik über die mobile Anlage des Bürgerhauses
ab 14:30 Uhr Kaffee- und Kuchenverkauf

Plakat zum Lindenfest 2013

Der Erlös der Veranstaltung wird zu 100% für die Renovierung der Kapelle St. Sebastian zur Verfügung gestellt.

Ein Guter Stich für Weroth

Fernsehteam des Südwestrundfunks war in Weroth unterwegs

“Das ganze Leben ist ein Spiel”

Unter diesem Motto präsentierten die Werother Frauen im vollbesetzten Bürgerhaus, vor einem begeisterten Publikum, ihre diesjährige Fastnachtsshow. Vor einem farbenprächtigen Bühnenbild wechselten sich tolle Sketsche, rasante Tanzdarbietungen und lustige Liedvorträge in schneller Folge ab. Nach der Begrüßung und einer Gesangseinlage stellte sich das Kinderprinzenpaar vor und richtete einige Worte an sein närrisches Volk. Die Cheerleader wollten mit ihrem spritzigen Anfeuerungstanz unsere in einer kleinen Krise steckenden Spielvereinigung unterstützen.  Spätestens als die Werother Hausfrauen den Ortsbürgermeister, oder zumindest sein etwas verändertes Bildnis hingebungsvoll bügelten, erreichte die Stimmung im Saal ihren Höhepunkt.Anschließend folgte der Tanz der Kannibalinnen und eine eindrucksvolle Playback-Show, wobei die Darstellerinnen durch perfektes Outfit und gut einstudierte Gesten überzeugten. Nachdem sich alle Akteure zu einem Schlußbild auf der Bühne versammelt hatten, wurden sie mit frenetischem Beifall und vielem “Weroth Helau” verabschiedet. Wieder ein gelungener Abend in unserem schönen Bürgerhaus.

Quelle: hr 2001

 

Im Gästebuch haben sich auch schon Surfer aus Amerika verewigt. 
Quelle: “Nassauischen Neuen Presse vom 11.12.2001

 

Weroth. Seit der Errichtung des Bürgerhauses ist es mittlerweile zur beliebten Tradition geworden, vor dem Gebäude einen Tannenbaum zu errichten und im Rahmen eines kleinen Festes an ihm die Lichter erstrahlen zu lassen. In diesem Jahr handelt es sich um einen ganz besonderen Baum, und deshalb ist er auch besonders schön. Gestiftet hat ihn die elfjährige Julia Stahl, zu deren Geburtstag er vor 11 Jahren gepflanzt worden war. Inzwischen auf über fünf Meter angewachsen, wurde er zu groß für den heimischen Garten und so fand er noch einmal eine sinnvolle Verwendung als Weihnachtsbaum. Bürgermeister Frank Reusch appellierte an seine zahlreich erschienenen Mitbürger, dem Beispiel von Julia Stahl zu folgen und im nächsten Jahr wieder einen Baum zu stiften.Der MGV “Frohe Stunde” gab der Feier mit seinen Beiträgen einen adventlichen Rahmen , Glühwein und Weckpuppen schmeckten daher noch mal so gut. Während es vor dem Bürgerhaus romantisch zuging, konnte man sich im Bürgerhaus über die offizielle Homepage der Gemeinde informieren. Unter www.weroth.de ist die rund 650 Einwohner zählende Gemeinde seit Anfang November im Internet präsent. Über 5400 Mal wurde die Seite von interessierten Internet-Surfern seitdem bereits angeklickt. Im Gästebuch haben sich auch Surfer aus Amerika eingetragen. Gestaltet hat die Homepage Andreas Pörtner, für die Inhalte sind Hermann Kleppel und Horst Reusch verantwortlich. Reusch ist auch für die ständige Aktualisierung verantwortlich. Ein virtueller Besich in Weroth lohnt sich auf jeden Fall.

Quelle: (eg)

 

Bundestagsabgeortneter Hörster in Weroth

Artikel in der NNP vom 25.08.2008 Weroth. Im Rahmen der Aktion „CDU -Aktiv vor Ort“ besuchte Bundestagsabgeordneter Joachim Hörster den CDU-Gemeindeverband Wallmerod. Erste Anlaufstelle des Programms war die Firma Fischer mit der „Baumschule am Lindenstein“ in Hundsangen. Dort überzeugte sich Hörster in Begleitung von Bürgermeister Jürgen Paulus, dem CDU-Kreisvorsitzenden Achim Schwickert, Klaus Lütkefedder, dem Vorsitzenden der CDU Wallmerod, und etwa 20 Interessierten von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Familie Fischer informierte über die Entwicklung der Baumschule am Lindenstein, die Mitte 2006 ihren Betrieb in Hundsangen aufgenommen hat und mit über 50 Mitarbeitern mittlerweile bundesweit agiert.

Die Teilmitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Wallmerod im Dorfgemeinschaftshaus in Weroth war der nächste Programmpunkt des Besuches von Joachim Hörster. In der Versammlung, zu der sich rund 40 Mitglieder eingefunden hatten, wurden unter anderem die Delegierten zur Aufstellung eines Wahlkreisbewerbers für die Bundestagswahl 2009 gewählt. Außerdem wurden Dieter Ehinger (Hundsangen) und Heinz Schmitt (Meudt) für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Abschließend referierte Joachim Hörster zum Thema: „Drei Jahre Große Koalition -Zukunftsperspektive oder Auslaufmodell?“. Seine Einschätzung: „Die Große Koalition ist keine Wunschkonstellation. Es war aber die einzige Möglichkeit, um trotz einer rechnerisch vorhandenen linken Mehrheit im Bundestag bürgerliche Politik zu machen.“ In seinen Ausführungen ging Hörster insbesondere auf die Familienpolitik und die Ausrichtung auf den Mittelstand ein. Als wesentliches Ziel hob er die Haushaltskonsolidierung hervor. „Nur durch einen Haushalt ohne Neuverschuldung können Spielräume entstehen und Lasten für nachfolgende Generationen vermieden werden.“

Mit Blick auf das Superwahljahr 2009 gab Hörster sich optimistisch, „Die CDU ist die Westerwaldpartei und kann als Verfechter der sozialen Marktwirtschaft auf ihre eigene Stärke setzen. Dabei ist die starke Basis in den Kommunen die Voraussetzung für ein gutes Wahlergebnis auch in der Europa- und Bundestagswahl“, sagte der Parlamentarier.

Quelle: (kdh)

 

Kapellenbrunnen fließt wieder

Dank der freiwilligen Feuerwehr Weroth, sprudelt am Brunnen der Kapelle wieder Wasser. Zur Zeit wird noch an der richtigen Druckeinstellung getüftelt, damit das Wasser künftig gleichmäßig und ohne Druckverlust fließt. Ortsbürgermeister Frank Reusch bedankt sich bei der Feuerwehr für diesen außergewöhnlichen Einsatz

Quelle: (hr 2002)

 

Platzpflege auf dem Sportgelände

Zu einer Demo in Sachen Rasenplatzpflege hatte die Firma W.Egenolf & Söhne OHG, Dehrn eingeladen. Deshalb herrschte, trotz Beendigung der Fußballsaisson, am 24.und 25.Mai auf dem Sportgelände in Weroth rege Betriebsamkeit.

Vorgestellt wurden Geräte der Firmen Etesia/Honda, Amazone, Wiedemann und Multicar. Außerdem hatten die Firmen Kärcher und Holzland -Jung Info-Stände auf dem Vorplatz. Bei den Demonstrationen wurde mit modernsten Geräten gemäht, gemulcht, vertikutiert, aerifiziert (tiefengelockert) gesandet und gesät.

Die Gemeinde Weroth und die Spielvereinigung Steinefrenz-Weroth kann mit dem erzielten Nebeneffekt hoch zufrieden sein. Der Sportplatz wurde für die kommende Saisson hervorragend aufbereitet.

Quelle: (hr 2002)

Jugendraum – Garage steht

Als Ersatz für den Geräteraum der Spielvereinigung im Sportheim, der für den neuen Jugendraum benötigt wird, mußte eine Fertiggarage angeschafft werden. Diese wurde am 10.07. auf die in Eigenleistung gegründeten Fundamente bei strömendem Regen aufgestellt. Dem Fortgang der Arbeiten steht nun nichts mehr im Wege.

Quelle: (hr 2002)

Ein ganz besonderer Konzert

Weroth. Der Männergesangverein „Frohe Stunde“ Weroth hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Abstand von zwei Jahren zu einem besonderen Konzert einzuladen und wurde auch in diesem Jahr vom Publikum nicht enttäuscht. Im geschmackvoll dekorierten Bürgerhaus war kein freies Plätzchen mehr zu ergattern.

”Musik -Sprache der Welt“ stand als Motto über dem Konzertabend, der vom Männergesangverein unter der Leitung von Musikdirektor FDB Jens Röth gemeinsam mit der Sopranistin Bettina Kerth, dem Pianisten Todor Djakov und einem Kammerorchester gestaltet wurde. Das Konzert hatte man dem Musikschaffen des rheinland-pfälzischen Komponisten Professor Theo Fischer (75) gewidmet, der sein Kommen zugesagt hatte, aus gesundheitlichen Gründen aber die Reise von der Nahe in den Westerwald nicht antreten konnte.Fischer hat sich als Komponist vieler Lieder, Kantaten und sinfonischer Werke in allen fünf Erdteilen einen Namen gemacht. In vielen seiner Werke spiegelt sich der Charakter seiner Heimat und der Menschen an Rhein und Nahe wieder und man verspürt das Bemühen, durch seine Musik der Völkerverständigung zu dienen.

Mit der „Sinfonia Carmina“, einer Komposition für Flöte, Oboe und Orchester eröffnete das Kammerorchester unter der Leitung von Jens Röth den Konzertabend. Mit „Musik- Gesang der Erde“ demonstrierte der Männergesangverein gemeinsam mit der Sopranistin Bettina Kerth und dem Orchester , dass die 50 Sänger zu recht den Titel „Meisterchor“ tragen. Die junge Sopranistin Bettina Kerth aus Sinzig, begleitet von Todor Djakov am Piano, gab anschließend mit „Alle Stunden singen von dir“ , „Gestirn der Nächte“ und „Liebe, höchstes Glück auf Erden“ eine beeindruckende Darbietung ihres Könnens. Mit „Canzonetta“ und „Divertimento jubiloso“ offenbarte ein Bläsersextett ein weitere Nuance des Schaffens von Professor Fischer. In „Musik -Stimme der Allmacht“ hat Fischer bekannte Chorkompositionen aus Klassik und Romantik zu „hymnischen Szenen“ für Sopran, Orchester und Chor verbunden, die in Beethovens „Die Ehre Gottes aus der Natur“ gipfeln- ein wahrer musikalischer Hochgenuss vor der Pause. Fröhlich und beschwingt zeichnete das gut aufgelegte‘ Orchester „Landschaftsskizzen“, lud Todor Djakov am Piano zum „Tanz der Winzer“ und zeichnete musikalische „Impressionen einer Landschaft“. Die Lieder „Der Spuk“, „Der Eine allein“ und „Es ist beim Weine wie im Leben“ vereinten Chor, Orchester und Sopranistin zu einem imposanten Klangkörper. Mit dem Liederspiel „Das Lieben bringt groß Freud“ nach Chorsätzen von Friedrich Silcher ,das noch einmal alle Sänger, Musiker und die Sopranistin zu Höchstleistungen anspornte, endete ein eindrucksvoller Konzertabend, für den sich das begeisterte Publikum mit lang anhaltendem stürmischen Applaus bedankte.

Quelle: Gerhard Egenolf

 

Kunst am Bau

Anfang Oktober konnten wir als letztes Kunstobjekt den Brunnen vor dem Bürgerhaus in Betrieb nehmen. Mit den Keramikbildern “Kapelle” und “Dorfwappen” an der Außenwand wurde mit Vollendung des Brunnens die vorgegebene künstlerische Ausgestaltung des Bürgerhauses durchgeführt.     Hierzu gilt mein  Dank vor allem der Töpferei Schmidt aus Ruppach-Goldhausen, welche alle drei Objekte angefertigt hat.

Frank Reusch, Ortsbürgermeister
Photo: Hermann Kleppel

Kunst am Bau - Kapelle

Jugendwehren zeigten Einsatz und Können

Weroth. Viel zu lernen gilt es das ganze Jahr über für die vielen Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde. In unzähligen theoretischen und praktischen Stunden wird ihnen das Wissen in Sachen Brand- und Unfallschutz näher gebracht. Dazu gehören Stunden, die in den Schulungsräumen absolviert werden, und Stunden, wo an zahlreichen Objekten vor Ort das theoretisch Erlernte in der Praxis umgesetzt wird. Dies alles sorgt für die Zukunft der Wehren in der Verbandsgemeinde. Denn ohne Jugend ist das Bestehen der Wehren nicht gesichert. Um nun der Jugend einen Ernstfall so realitätsnah wie möglich zu ermöglichen, wird einmal im Jahr für alle Jugendwehren eine gemeinsame Übung arrangiert. In diesem Jahr wurde die Grundschule in Weroth als Ziel ausgewählt. Hier wurde ein Kurzschluss in einem Overheadprojektor angenommen, der einen Brand in der Schule auslöste. Über 120 Jugendliche, aus den Wehren Bilkheim, Dreikirchen, Herschbach, Hundsangen, Meudt, Steinefrenz, Wallmerod und Weroth machten sich mit Blaulicht und Sirene auf den Weg zum „Brandherd“, am Steuer der Einsatzfahrzeuge allerdings erwachsene Wehrleute. Logisch, dass die durchführende Wehr aus Weroth den kürzesten Anfahrtsweg hatte. Nach ein paar Metern konnten die Weröther schon ihr Fahrzeug abstellen und die ersten Schläuche ausrollen. Sie sorgten für die Bekämpfung des Brandherdes über die Wasserentnahme aus Unterflurhydranten über C-Rohre.Unter den Augen des Wehrführers der Verbandsgemeinde, Klaus Reimann, Verbandsbürgermeister Jürgen Paulus und des stellvertretenden Wehrführers aus Weroth Heiko Reusch, waren dann auch die anderen Wehren schnell zur Stelle. Doch nicht nur die Jungen und Mädchen in Blau waren vor Ort. Angelockt durch die Feuerwehrsirene fand sich schnell eine große Zahl Schaulustiger am „Brandherd“ ein. Sie überzeugten sich vom tollen Zusammenspiel derJugendwehren untereinander. Auch wenn der ein oder andere Handgriff noch nicht richtig saß und mancher Schaulustige mit einer kalten Dusche überrascht wurde, waren die Verantwortlichen mit dem Ablauf der Übung zufrieden.

Quelle: (Artikel in der Nassauischen Neuen Presse v. 14.10.02) (kdh)

Nikolausfeier am 07.12.2002

Am Samstag den 07.12.2002 konnte bei klirrender Kälte und romantischem Schwedenfeuer der Nikolaus ca 40 Kinder am Bürgerhaus begrüßen. Nach einer kurzen Ansprache, wobei der Nikolaus auf so allerlei Ereignisse im abgelaufenen Jahr einging und einen Ausblick auf die Arbeiten im Jahr 2003 hielt, verteilte er an jedes Kind ein kleines Geschenk.

Für die Erwachsenen standen neben dem üblichen Glühwein, Rostbratwürste und sogenannte Weckmänner zum Verzehr zur Verfügung. Über die sehr günstigen Preise waren alle Anwesenden hoch erfreut.

Frank Reusch (Ortsbürgermeister)

Werother Gecken reif für den “Oskar”

Weroth. Schon das Eröffnungslied des Elferrates „Go West“ gab die Richtung für alle Akteure vor. Unter dem Motto „1. Weröther Oscar-Nacht“ wurde das filmische Großereignis aus den USA in den Westerwald verlegt. Die ersten Stars waren Prinzessin Julia I. von Millepood (Julia Kaiser) und Prinz Lukas I. von der Sümpfenburg (Lukas Hannappel) , die dem Abend einen adligen Touch gaben. Kein geringerer als „Superman“, Thomas Malm, machte seine Aufwartung. Die erste Rakete war für das ohne Punkt und Komma agierende Büttenass fällig. Standen am Anfang Prinz und Prinzessin im Mittelpunkt, konnte auf der Weröther Narrenbühne auch ein Kalif begrüßt werden. Beim „Orientalischen Tanz“, einstudiert von Jessica Solbach und Jenny Jung, begeisterte nicht nur das tänzerische Können, auch die Kostüme verdienten sich einen Sonderapplaus. Nach der Vorstellung der „Oscar -Nominierungen“ (Elferrat) mit so bekannten Filmen wie „Der sich den Wolf tanzt“, mit Hauptdarsteller Markus Fein, wurden Kapriolen aus dem Dorf in Erinnerung gerufen. Ein echter „Matador“, Walter Fasel, hatte es schwer mit seiner „spanischen Senorita“ Luzia Fasel. Der „Kanzlersong“ wurde im Anschluss eindrucksvoll von Sabine Hannappel, Sabine Malm und Andrea Jung mit Stefan Jung als Kanzlerdarsteller dargeboten. Mit viel Gestik, Mimik und Körpereinsatz brachten Christian Eidt und Dominik Malm die Narrhalla mit ihrem „Toilettensketch“ zum brodeln. Auch in Weroth wurde „Der Superstar“ gesucht. Zur Auswahl standen Michael Metternich, Guido Pörtner, Sascha Pörtner, Heiko Reusch, Uwe Kauch und auch Bürgermeister Frank Reusch reihte sich in die Schar der Sänger ein. Die beiden „Polinnen“,.Beate Malm und Gabi Kaiser, berichteten in ihrem Vortag von diversen Krankheiten in einem Gemisch aus deutschen und polnischen „Brocken“. Tolle Stimmung auch beim „Hochzeitstanz“. Allein die Blumenkinder Margret Kremer (72 Jahre)und Josef Merfels (77 Jahre) verdienten sich einen Sonderapplaus. Ein „bärenstarker Auftritt von bärenstarken Typen“ kam von den „Wambachlerchen“, der Sängergruppe des Hundsangener Carnevalvereins, die vorn „Rock am Ring“ sangen. Angekündigt wurden dann Tänzer, die „geschmeidig im Gang und rhythmisch im Schritt“ waren. Die „Crazyboys“ kamen mit ihrem Cowboytanz nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Steffi Hannappel und Christiane Brass präsentierten mit ihren Tänzerinnen Auszüge aus „Tanz der Vampire“. Dieser „gigantische“ Auftritt sorgte mit tollen Kostümen und Masken für einen gelungenen Übergang zum farbenprächtigen Finale.

Quelle: “Nassauischen neue Presse” vom 03.03.2003 (kdh)

 

Im Sportheim wird gewerkelt.

Gemeinsam mit Mitgliedern des Gemeinderates treiben Jugendliche aus der Ortsgemeinde den Innenausbau des Jugendraumes voran. Gleiches Engagement weiterhin vorausgesetzt, wird in absehbarer Zeit mit der Fertigstellung zu rechnen sein. Dies freut besonders Ortsbürgermeister Frank Reusch, der zeitweise selbst Hand anlegte.

Im Sportheim wird gewerkelt

Quelle: (hr 2003)

Verabschiedung von Herrn Fritz Thierbach

Nach über 20 jähriger Tätigkeit für die Ortsgemeinde Weroth wurde im Rahmen der letzten Gemeinderatsitzung Herr Fritz Thierbach in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Herr Thierbach war für die Straßenreinigung an der Linde, bei der Bushaltestelle und an der Schule verantwortlich. Gleichzeitig führte er auch den Winterdienst an diesen Stellen durch.

Die Ortsgemeinde Weroth bedankt sich bei ihm, für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit. Als Anerkennung wurde ihm ein Wappenteller und ein Weinpräsent überreicht.

Verabschiedung von Fritz Thierbach
Verabschiedung von Fritz Thierbach

Bekanntmachung

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord -Obere Landesplanungsbehörde hat mit Entscheid vom 06.01 .2003 -Az. : 41-433-12-18 das Raumordnungsverfahren gemäß § 18 Landesplanungsgesetz in der Fassung vom 08.02.1977 (GVBI. S. 5 ff.) zuletzt geändert durch Artikel 142 des Landesgesetzes zur Reform und Neuorganisation der Landesverwaltung vom 12.10. 1999 (GVBI. S. 325 ff .), für die geplante Änderung und Erweiterung des Tonabbauvorhabens „Richard II“ der Firma Aloys Jos. Müller GmbH & Co. KG, Siershahn in der Verbandsgemeinde Wallmerod, Westerwaldkreis, durchgeführt.

Das Raumordnungsverfahren hat folgendes Ergebnis:
Die geplante Änderung und Erweiterung des Tonabbauvorhabens „Richard II“ der Firma Aloys Jos. Müller GmbH & Co. KG, Siershahn in der Verbandsgemeinde Wallmerod, Westerwald- kreis, ist unter Maßgaben mit den Erfordernissen der Raumordnung, d.h. ihren Zielen und Grundsätzen, vereinbar.

Infos über die Mark:

Stellungnahme der Ortsgemeinde
Obwohl es gegen den raumordnerischen Entscheid keine Einspruchsmöglichkeiten mehr gibt, soll hier trotzdem noch einmal der zusammengefasste Standpunkt der Ortsgemeinde Weroth dargelegt werden:

1.   Die Ortsgemeinde Weroth ist nicht grundsätzlich gegen den Abbau von Ton im    heimischen Raum. Sie wendet sich auch nicht gegen den bereits genehmigten Rahmenbetriebsplan der Tongrube Richard II. Die Gemeinde verlangt jedoch einen vernünftigen Umgang mit den vorhandenen Beständen und vor allen Dingen keinen Abbau gegen Mensch und Natur. In den letzten Jahren wurde nach unserem Kenntnisstand ein beachtlicher Teil des  wertvollen Rohstoffs zu Billigstpreisen ins Ausland verkauft und dort auf Halde gelegt. Der angestrebte Zeitraum der Planungssicherheit der Firma Müller wäre bei vernünftiger Vorgehensweise auch auf den bereits genehmigten Flächen gesichert.

2. Gegenüber dem Raumordnungsentscheid vom 27.02.1991 und dem damit zusammenhängenden Verfahren haben sich die Verhältnisse nicht grundlegend geändert.  Lediglich der Einspruch der Gemeinde Dreikirchen wurde zurückgenommen. Dies aus Gründen, die aus wirtschaftlicher Sicht zwar verständlich sind, aber aus Solidarität  mit der Front der Antragsgegner und im Hinblick auf Mensch und Umwelt unverständlich erscheinen.. Durch den daraufhin erneut gestellten Antrag der Firma Müller soll nun der 1991/95 mühsam erarbeitete Kompromiss innerhalb  kurzer Zeit hinfällig sein.

3. Die Einsprüche der Landespflegebehörden, der Verbandsgemeinde Wallmerod, der Ortsgemeinden, des Naturschutzbundes (NABU), des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und weiterer Träger öffentlicher Belange wurden entgegen dem damaligen Verfahren nicht ausreichend gewürdigt. Im Gegenteil: Der Erlenbuchenwald wurde als nur noch  „bedingt naturnah“ abgewertet, die vorhandenen Biotope sind offensichtlich nicht mehr in hohem Maße schützenswert und der Vernichtung  des Kernstückes der Mark wurde uneingeschränkt zugestimmt. Selbst der Kompromissvorschlag der Ortgemeinde Berod – Abbauende am Wanderweg 5- wurde abgelehnt. Bei der Interessensabwägung wurde weitestgehend den Ausführungen der Betreiberfirma gefolgt.

4. Die Rekultivierung auf dem Gelände der Tongrube Richard II geht sehr schleppend voran und ist zudem mangelhaft. Wir werden die nunmehr erneut angemahnten Maßnahmen weiterhin beobachten und bei offensichtlichen Verstößen die entsprechenden Behörden informieren

Welche Möglichkeiten bleiben der Ortsgemeinde noch, um die unverhältnismäßig große Zerstörung der Natur zu verhindern? In dem noch ausstehenden Planfeststellungsverfahren (Rahmenbetriebsplan) wird wahrscheinlich das gesamte Procedere  wiederholt. Wir werden in diesem Verfahren weiterhin für die Erhaltung des Markwaldes mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln kämpfen und alle Rechtsmittel ausschöpfen. Den Gesamtvorgang haben wir unserem Rechtsbeistand vorgelegt, um die weiteren Schritte festzulegen. Zu hoffen bleibt noch, dass der NABU bei der Prüfung der Fakten einen Verstoß gegen geltendes EU-Naturschutzrecht feststellt und ein Verfahren bei der Europäischen Union eingeleitet werden kann.

Ausschuss “Mark” des Gemeinderates: Frank Reusch, Hermann Kleppel, Horst Reusch

 

Neueröffnung Speisegaststätte Lindenhof!

Am vergangenen Donnerstag, 02.10.2003, fand die Neueröffnung der Speisegaststätte Lindenhof statt. Als „Tommy’s Pub“ ist das Lokal täglich ab sofort wieder ab 17.00 Uhr geöffnet. Im Auftrag der Ortsgemeinde überbrachte der Ortsbürgermeister ein Geschenk und wünschte Tommy und seinem Team viel Erfolg in den neugestalteten Räumen.

Frank Reusch (Oftsbürgermeister)

 

Umgehungsstraße K 158 zwischen L 317 und K 154

Die Westerwälder Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 25.09.2003 unter der Uberschrift „Umgehung Dreikirchen kommt: endlich Entlastung für Anlieger“, dass die Anwohner der Ortsdurchfahrten von Dreikirchen, Obererbach und Weroth schon einmal die Sektkorken knallen lassen können, weil noch in diesem Monat mit dem lang ersehnten und heiß diskutierten Bau der ca. 1 ,5 km langen Umgehungsstraße K 158 begonnen werden soll. Die Zeitung berichtet weiter, die Finanzierung der Baukosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro sei gesichert, das Land habe für den Bau der in der Trägerschaft des Kreises liegenden Umgehungsstraße eine Zuweisung in Höhe von 1 ,35 Millionen Euro bewilligt. Verkehrsminister Hans-Artur Bauckhage betont in einer Pressemitteilung: „Die neue Trasse der K 158 verläuft frei von Ortsdurchfahrten und ermöglicht daher eine Verkehrsentlastung der engen und kurvigen Ortsdurchfahrten von Obererbach, Dreikirchen und Weroth, die besonders vom Schwerlastverkehr der ortsansässigen Basaltunternehmen betroffen sind“.
Die Fertigstellung der Umgehungsstraße wird auch eine Steigerung der Lebens- und Wohnqualität für die Anlieger der entlasteten Straßen in Weroth, insbesondere für den „alten Ortskern“, mit sich bringen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die geplante und versprochene Entastungsspange von der neuen Umgehungsstraße zur B 8 (Baumschule Alzen) nicht allzulange auf sich warten lässt.

Quelle: Hermann Kleppel 2003 (1.Beigeordneter)

 

Höchstzulässige Geschwindigkeit 50 km/h auf der L 317 im Weilerbereich Weroth

Nach jahrelangen Verhandlungen mit der Strassenverkehrsbehörde der Kreisverwaltung Montabaur wurde nun endlich auf dem unfallträchtigen Streckenabschnitt der L317 im Weilerbereich Weroth die höchstzulässige Geschwindigkeit auf 50 km/h gesenkt. Mit der Geschwindigkeitsbeschränkung wurde nicht nur die Sicherheit in diesem Abschnitt erhöht, sondern auch die Lärmbelästigung für die Anwohner reduziert.

Quelle: (hr 2003)

 

Endausbau der Straßen im Neubaugebiet
„Bei der Langheck 1 und II“

In seiner Sitzung am 05.09.2003 hat der Gemeinderat beschlossen, den ursprünglich für 2005 geplanten Endausbau der Straßen im Neubaugebiet „Bei der Langheck I und II“ bereits auf das Jahr 2004 vorzuziehen. Grund hierfür ist die Tatsache, dass es bei den heftigen Unwettern der vergangenen Wochen und Monate wiederholt zu Überschwemmungen einzelner Gebäude insbesondere im unteren Bereich des Wohngebietes gekommen ist. Hier soll nach Ansicht des Gemeinderates schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden, indem der mit dem Endausbau verbundene Anschluss der Regeneinlaufschächte an das Kanalnetz erfolgen kann. Bezüglich der Vermutungen und Bedenken einiger betroffener Anwohner, möglicherweise sei der Kanal stellenweise defekt bzw. zu klein dimensioniert, ist zu bemerken, dass nach Auskunft der Verbandsgemeindewerke weder das eine, noch das andere zutrifft. Eine Überprüfung des Kanalnetzes in dem betroffenen Bereich mittels einer Kanalkamera hat ergeben, dass die Rohre zwar unbeschädigt sind, die starken Regenfälle allerdings dafür gesorgt haben, dass über die bereits vorhandenen Regeneinlaufschächte feiner Schotter in den Kanal geschwemmt wurde, was wiederum zu Problemen beim Abfluss der Wassermassen führte. Die Verbandsgemeindewerke haben der Ortsgemeinde zugesichert, dass vor dem Ausbau der Straßen noch einmal eine Berechnung des Abwasserleitungssystems erfolgt. Vor Beginn der Baumaßnahme wird eine Anliegerversammlung stattfinden, zu der auch ein Vertreter der Verbandsgemeindewerke eingeladen wird.

Quelle: Hermann Kleppel (1. Beigeordneter)

 

“Oskar” gewonnen

Weroth. Das Unternehmen „Holzland Jung“ hat sich in den vier Jahren seines Bestehens in der Branche einen guten Ruf erworben und wird als eines der innovativsten Unternehmen in Deutsch-land gehandelt. Jetzt wurde es mit dem „Oskar für den Mittelstand“ ausgezeichnet. Viele hatten gezweifelt, dass Patrick Jung sein 1999 beschlossenes und ein Jahr später in die Tat umgesetztes Vorhaben, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen, auch nur ein Jahr überleben würde. In diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, bei diesen Konditionen der Kreditvergabe, in dieser Branche! Und doch hat er sich gegen alle Zweifler, unterstützt von seiner Frau Anja, durchgesetzt. Mit Weitblick, mit einer geschäftlichen Vision, mit Hartnäckigkeit und durchaus auch etwas Fortune. Mit andern Worten, Patrick Jung hat Unternehmerqualitäten gezeigt.
„Holz und alles, was dazu gehört“ -dieser Devise hat er sich verschrieben und damit Erfolg, sogar sehr großen Erfolg gehabt. Der lässt sich nicht nur an Umsatzzahlen ablesen, sondern viel deutlicher noch an der Zahl der Mitarbeiter. Waren es im Gründungsjahr fünf Männer und eine Frau,so sind es in diesem Jahr insgesamt 20 Mitarbeiter, die auf seiner Lohnliste stehen. Für Weroth und vor allem die Region ist sein Team damit zu einer festen Größe auf dem Arbeitsmarkt geworden – weil es gut geführt ist und Maßstäbe setzt. Das hat sich herumgesprochen. Inzwischen wird „Holzland Jung“ in der Branche als eines der innovativsten Unternehmen überhaupt in Deutschland gehandelt. Beweis dafür ist, dass Praktikanten sich von weither um eine Praktikumsstelle bewerben. Derzeit lernt Marlen Grimmeisen aus Aalen (Baden-Württernberg) hier, warum das Unternehmen Oskar-Gewinner geworden ist. „Es handelt sich dabei um den Oskar für den Mittelstand“, erklärt Patrick Jung. „An diesem Wettbewerb haben wir auf Vorschlag des Verbandsgemeindebürgermeisters Jürgen Paulus teilgenommen, den Oskar der ersten Stufe gewonnen und jetzt die zweite Stufe erreicht.“ Die Preisträger wurden nach fünf verschiedene Kriterien bewertet: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffen und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Service, Kundennähe und Marketing sowie Engagement in der Region. Nach Einreichen der Unterlagen erhob die den Wettbewerb veranstaltende Oskar-Stiftung preisrelevante Firmendaten unter Wahrung der Vertraulichkeit. In der Jury, von der Stiftung berufen, saßen Vertreter von Regierungspräsidien und Kammern, von Verbänden und Kommunen wie auch aus der Wirtschaft. Die Jury berät am Sitz der Oskar-Stiftung in Leipzig.
Für diesen Erfolg, den Gewinn des Mittelstand-Oskars, erhielten Patrick Jung und sein Team kürzlich in einer kleinen Feierstunde im Unternehmen die Gratulationen von Landrat Peter Paul Weinert, vertreten durch den ersten Beigeordneten Werner Zingel,und von Bürgermeister Frank Reusch,der die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte. Alle betonten, dass Holzland Jung ein Gewinn für Ort und Kreis sei und hofften, dass andere Existenzgründer sich ein Beispiel an „Holzland Jung“ und seinem dynamischen Chef nehmen könnten.

Quelle: Nassauische Neue Presse vom 21.10.2004 (htz)

35 Jahre Gymnastikgruppe Weroth

Im Oktober 1969 wurde die Gymnastikgruppe Weroth als Abteilung der Spielvereinigung Steinefrenz -Weroth gegründet. Schon bald beschränkten sich die Aktivitäten der Gruppe nicht nur auf gymnastische Übungen, vielmehr wurden alle begeisterte Volleyballspielerinnen. Neben den Übungsstunden beteiligte man sich wiederholt erfolgreich an den jährlichen Dorfturnieren. Auch kam das gesellige Beisammensein im Stammlokal „Lindenhof“ nicht zu kurz. Den Höhepunkt bildeten die jährlichen Ausflüge, unter anderem (unvergessen) nach Rüdesheim und zum Köppel.
Nachdem sich die Gymnastikgruppe immer wieder durch junge Frauen, die dem Verein beitraten, vergrößerte, teilte man sich  1999 in eine jüngere und eine ältere Einheit. Hierdurch konnten die gymnastischen Übungen altersgerecht ausgerichtet werden.
Ellen Münz war  20 Jahre lang, mit einer kurzen Unterbrechung, Vorsitzende der Gymnastikgruppe . Seit 1989 teilt sie sich die Aufgaben mit Edith Schäfer. Kurzzeitig waren auch Veronica Gallus und Renate Kremer für den Verein tätig. Als Abteilungsleiterin der Gesamtgruppe und Vorsitzende der Jüngeren fungiert Sabine Malm. Kassiererinnen waren unter anderem Andrea Höhn, Inge Hein und Brigitte Reusch. Vor allem ist die Trainerin Hilde Dasbach zu erwähnen, die über 29 Jahre hinweg für die Fitness der Damen sorgte. Es bleibt zu hoffen, dass die gute Gemeinschaft noch lange Zeit, mit Freude an der Bewegung, erhalten bleibt.

Quelle: (hr 2004)

Waldhütte abgebrannt

Die Anlieger rund um die Diezer Strasse wurden in der letzten Nacht gegen 3.00 Uhr unsanft aus dem Schlaf geweckt. Polizei und Feuerwehr fuhren in die Strasse “Auf der Heide” ein, um einen gemeldeten Brand zu sichern und zu löschen.
Die Waldhütte (Altes Forsthaus) stand lichterloh in Flammen. Nur dem Umstand, dass ein aufmerksamer Anlieger der Strasse “Auf der Heide” den Brand gemeldet hatte und dem schnellen und effektiven Einsatz der Feuerwehren war es zu verdanken, dass grösserer Schaden, besonders vom angrenzenden Wald, verhindert werden konnte.

Quelle: (hr 2004)

Neuer Gemeinderat in Weroth

Am Freitag, den 23.07.2004, fand die konstituierende Sitzung des Gemeinderates statt. Horst Reusch-er hatte nicht mehr kandidiert- wurde nach 5-jähriger Arbeit im Gemeinderat seitens des Ortsbürgermeisters verabschiedet. Unter anderem galt ihm für die Erstellung der Homepage und deren Pflege ein herzliches Dankeschön zu sagen. Die Sitzung ergab weiterhin, dass der bisherige 1. Beigeordnete Hermann Kleppel und der 2. Beigeordnete Bernd Stiehl auch für die neue Legistraturperiode gewählt wurden. Gleichzeitig wurde Bernd Stiehl eine Urkunde für seine 20 -jährige Tätigkeit im Gemeinderat überreicht. Auch ihm wurde seitens des Ortsbürgermeisters für seine zwei Jahrzehnte währende Tätigkeit im Rat mit gebührenden Worten Anerkennung zugesprochen.

Frank Reusch,Ortsbürgermeister
Fotos: Hermann Kleppel

Gemeinderat 2004
Von links: Ortbürgermeister Frank Reusch, 2.Beigeordneter Bernd Stiehl (mit Dankurkunde) und 1. Beigeordneter Hermann Kleppel
Gemeinderat 2004
Der neue Gemeinderat von links: Andreas Gallus, Dieter Eidt, Patrik Weyand (verdeckt), Hans -Peter Krämer, Andrea Höhn, Clemens Stahl, Achim Kremer, Christian Müller, Heiko Reusch, Bernd Stiehl, Hermann Kleppel, Robert Solbach, Frank Reusch
Verabschiedung Horst Reusch
Horst Reusch (rechts) erhält von Ortsbürgermeister Frank Reusch einen Wappenteller der Ortsgemeinde

2000 Zuschauer feierten HSV

Weroth. Fußball-Bundesligist Hamburger SV war zwar nicht in Bestbesetzung in Weroth gegen den Bezirksligisten SG Steinefrenz/Weroth/Berod angetreten, verstand es jedoch trotzdem, die Massen zu mobilisieren. Wegen akuten Zahnbeschwerden war auch Hamburgs Trainer Klaus Toppmöller nicht angereist. 2000 Zuschauer waren gekommen, um den Tabellenachten der Fußball-Bundesliga zu sehen. Es war ein perfekt organisiertes Fußballfest mit dem erwarteten Ausgang. Die Hamburger gewannen mit 6:2.

Quelle: Von Bernd Bude (Nassauische Neue Presse 2004)

 

Erfolg für MGV „Frohe Stunde“

Weroth. Mit einem großem Erfolg kehrte der MGV „Frohe Stunde“ Weroth vom Chorwettbewerb im rheinhessischen Saulheim zurück. Die Sänger der „Frohen Stunde“ traten bei diesem Wettbewerb in der Klasse M4 gegen die Männerchöre aus Heusenstamm und EIsheim an und gewannen sämtliche erste Preise dieser Klasse. Von den beiden Wertungsrichtern Hans Schlaud und Hans Dieter erhiehlt man für das Chorwerk „Soave fia il morir“ 141 Punkte und für die Volkslieder „Rosemarie“ und „What shall we do with the drunken sailor“ 134 und 136 Punkte.
Mit insgesamt 411 Punkten lag man doch deutlich vor der Konkurrenz. Und so kehrte man nicht nur mit einem Pokal sondern auch mit 144 Flaschen Wein in den Westerwald zurück. Auch Chorleiter Jens Röth konnte sich über den Gewinn des ersten Dirigentenpreises freuen.

Quelle: Artikel aus der Nassauischen Neuen Presse 2004

 

Weitere Firmeneröffnung im Industriegebiet!

Am Dienstag, 09.03.2004, wurde im Haus Holzland Jung eine weitere Firmeneröffnung gefeiert. Die Firma Bendel und Jung Sicherheitstechnik hält für ihre Kundschaft mechanische und elektronische Schließanlagen, Alarmanlagen, Brandmelder und vieles mehr im Angebot. Dem Firmeninhaber Andreas Bendei überbrachte der Ortsbürgermeister die Glückwünsche der Ortsgemeinde und überreicht ein Geschenk.

Quelle: “Artikel aus der Nassauischen Neuen Presse vom 12.02.2004

 

Grundschüler spendeten 1694,55 €

Weroth. Aufgeregt und sehr stolz fanden sich die 140 Grundschülerinnen und Grundschüler der Grundschule Weroth mit dem Lehrpersonal in der Mehrzweckhalle ein, um dort einen ganz besonderen Gast zu empfangen. Schulleiterin Edith Mose hat aus einem ganz besonderen Grund die Pastoralreferentin der katholischen Kirchengemeinde Waltraud Malm eingeladen. Waltraud Malm konnte in diesem großen Kreis einen Scheck in Höhe von 1694,55 Euro entgegen nehmen. Dieser hohe Betrag wird einer Grundschule in der Hauptstadt von Ruanda, Kigali, zur Verfügung gestellt. In dieser Grundschule fehlen vor allem Schuluniformen und Schulmaterialien. „Das Geld kommt daher gerade richtig“, erzählte Waltraud Malm den Kindern, die im September 2004 diese Schule in Ruanda, dem Partnerland von Rheinland-PFalz, besucht hatte. Waltraud Malm hatte auch viele Bilder dabei und berichtete über ihre weiteren Eindrücke dieses doch armen Landes. Daher sei man froh über jede Spende die zur Verfügung gesteIlt wird. Der hohe Betrag von 1694,55 Euro kam zusammen durch die erste Weihnachtsfeier, die von den Schülerinnen und Schülern am 15. Dezember in der Mehrzweckhalle organisiert und veranstaltet wurde (die Nassauische Neue Presse berichtete).Neben vielen einstudierten Musikstücken, Theaterstücken und Sketchen hatte man auch von jeder Klasse einen Weihnachtsstand aufgebaut, an dem viele selbst gebastelte Artikel verkauft wurden. Der Erlös aus diesem Verkauf kam nun in einen gemeinsamen Topf; in den auch der Erlös aus dem Verkauf von Kuchen kam. Hier stellten viele Mütter einen Kuchen zur Verfügung, so dass am Ende ein doch recht hoher Betrag zusammen kam. Auch wurde an diesem Tag ein selbstgebas- teltes Weihnachtsdorf versteigert. Auch dieser Betrag in Höhe von 46 Euro kam in den gemeinsamen Spenderntopf der nun in Form eines überdimensionalen Schecks an Waltraud Malm überreicht wurde.

Quelle: Artikel aus der Nassauischen Neuen Presse vom 20.01.2005 (kdh)

 

Zehn Jahre Partnerschaft mit Ruanda gefeiert

Steinefrenz/Weroth. Was vor zehn Jahren, genauer gesagt im September 1995, mit einer Urkunde dokumentiert wurde, dieser damalige Anlass wurde nun in einem großen Rahmen gefeiert. Vor zehn Jahren unterzeichneten für die katholische Pfarrgemeinde Steinefrenz/Weroth der damalige Pfarrer Toni Sode und die katholische Pfarrgemeinde Ste. Familie Jali-Kigali in Ruanda eine Partnerschaftsurkunde. Mit einem Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche von Steinefrenz wurde nun dieses Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert.
Als Pfarrer Toni Sode im Pfarrgemeinderat die Wichtigkeit des Engagement für das Projekt „Eine Welt“ hinwies, war Ruanda durch zahlreiche Unglücke in allen Medien. Der damalige Pfarrgemeinderat stand vor der Frage: „Wie kann man am wirksamsten in Ruanda helfen?“. Damals wurde auf heimischer Seite ein Familien -Förderfonds gegründet. Auf diese Weise kam immer ein fester Betrag zusammen, der für Projekte in Ruanda * zur Verfügung stand. Neben der vielfältigen Partnerschaftsarbeit wurde auch ein „Eine-Welt-Laden“ aufgebaut, der seit fast zehn Jahren den fairen Handel mit der Pfarrei unterstützen hilft. Vierzehntägig werden nach dem Gottesdienst fair gehandelte Produkte verkauft. Dadurch werden Kleinbauern in Afrika und Südamerika für ihre Arbeit mit einem gerechten Betrag entlohnt. Mit zahlreichen Aktionen in Steinefrenz-Weroth und über die Orte hinaus wurde der Aktionsradius der Beteiligten immer größer.(siehe unten. ” Schüler spenden….” ) Die Gruppe nennt sich nun zur Zeit „Sachausschuss Eine-Welt“, um die enge Verbindung mit der Pfarrei in Ruanda auszudrücken. Besuche und Gegenbesuche in Ruanda und Steinefrenz festigten diese Freundschaft und Partnerschaft. Der „Sachausschuss Eine-Welt“ war es auch, der dieses Fest zum zehnjährigen Bestehen auf die Beine stellte. Dem Ausschuss gehören heute an Waltraud Malm, Stefan Weyand, Maria Hoffmann, Sabine Malm, Albrecht Hoffmann, Katharina Schönberger,Manfred Korbach und Margit Bendel.
Sie alle beteiligten sich nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St.Matthias, der gehalten wurde von Abbe Kasimir von der katholischen Pfarrgemeinde Ste. Familie, am Festessen mit afrikanischen Rezepten. In der Mehrzweckhalle ging es im Anschluss weiter mit einer Lesung der Buchautorin Hanna Jansen, die aus ihrem Buch „Über tausend Hügel wandre ich mit dir“ las. Der Lesung schloss sich ein Vortrag von Botschaftsrat Robert M. Masozera an, der zum Thema „Der Versöhnungsprozess in Ruanda, Fortschritt und Probleme“ sprach.
Viel Spaß hatten Kinder und Jugendliche aus Steinefrenz und Weroth, die sich im Feuerwehrgerätehaus an einem Trommel-Workshop beteiligten. Ein Podiumsgespräch mit Robert M. Masozera aus Bonn, Mario Hilden vom Partnerschaftsbüro aus Mainz und dem Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde in Ruanda, Ste. Familie Abbe Kasimir, beendete diesen informativen und unterhaltsamen Tag.

* Nach dem Genozid 1994 wurden zunächst auf anraten des damaligen Abbe Anaclet die Witwen und Waisen  durch Übernahme von Schulgeld und den Kosten für Schuluniformen in Jali unterstützt. Weitere Projekte waren unter anderem der Bau einer Zisterne, Reparation der Krankenstation in Jali, Bau von Toiletten und neuen Klassenräumen usw. Der Schwerpunkt der derzeitigen Unterstützung liegt ebenfalls im Schul-und Medizinbereich.

Quelle: Artikel aus der Nassauischen Neuen Presse vom 28.10.2005 (kdh)
Fotos: A. Hoffmann

 

Den Spielplatz auf Vordermann gebracht

Weroth. An zwei Wochenenden fanden sich auf demSpielplatz an der Mehrzweckhalle Mitglieder des Ortsgemeinderates und viele Väter ein, um den Spielplatz auf Vordermann und TÜV-tauglich zu machen. Dabei wurden nicht nur 2000 Euro investiert sondern auch viele ehrenamtliche Stunden. Alle Spielgeräte wurden erneuert, darunter auch eine Schaukel, die bei der letzten Veranstaltung in der Halle mutwillig zerstört worden war. Auch wurde der Sand unter den Spielgeräten gegen sturzhemmende Matten ausgetauscht, die Spielgeräte mit neuen Fundamenten versehen, angestrichen und das, was marode und nicht mehr sicher war, wurde ausgetauscht. „Wir hätten nicht nur Arbeit für zwei Wochenenden sondern für zwei Monate gehabt“ erzählte in einer Pause einer der Väter. Trotzdem wurde vieles geleistet und der Kinderspielplatz in Weroth, präsentiert sich wieder in einem annehmbaren Zustand, dank der vielen freiwilligen Helfer.

Quelle: Artikel aus der Nassauischen Neuen Presse vom 01.11.2006 (kdh)

 

Weröther erfolgreich bei Europameisterschaften

Im Namen der Ortsgemeinde Weroth gratuliere ich Sebastian Enk (Jugend A, Offene Klasse) und Sven Kronimus (Männer bis 65,9 kg) für die jeweils 3. Plätze bei den Bodenkampf-Europameisterschaften in Mössingen/Süddeutschland recht herzlich.

Zum Erringen des Europameistertitels möchte ich ganz herzlich Markus Krämer (Jugend B bis 70 kg) im Namen aller Mitbürgerinnen und Mitbürger gratulieren. Allen dreien, die für die Ju-Jutsu-Abteilung des Tus Wallmerod starten, wünsche ich weiterhin viel Erfolg und dass noch viele Titel folgen.

Frank Reusch, Ortsbürgermeister

 

Gelungenes Schulfest in Weroth

Weroth. Mit einem „herzlich willkommen“ begann auf dem Schulgelände der Grundschule Weroth das Schulfest, das unter dem Motto „Fit wie ein Turnschuh“ stand. Doch dieses „herzlich willkommen“ durch Schulleiterin Edith Mose war auch ihre letzte Begrüßung im Rahmen eines Schulfestes. Sie wird am 1. September die Leitung der Schule in Dernbach übernehmen. Daher stand dieses Schulfest auch im Zeichen des Abschiednehmens. Doch dies konnte der guten Stimmung nichts anhaben, die schon mit der Begrüßung und den ersten Darbietungen der Musik AG anstieg.

Dann sollte das eigentliche Schulfest beginnen, das für die vielen Kinder zu einem Aktionstag werden sollte. „Bewegte Kinder -bewegte Köpfe“ lautete die Devise bei den vielen Spielstationen. Insgesamt 20 Stationen waren aufgebaut worden, um den Kindern einen unterhaltsamen Nachmittag zu bieten. Mit viel Engagement waren die Schüler bei der Sache. Dabei spielte es keine Rolle, ob es sich um Mannschaftsspiele wie Fußball oder Völkerball handelte, oder um Spiele, bei denen es darum ging, einen Eintrag auf dem Laufzettel zu bekommen.

Auf dem Platz zwischen Bürgerhaus und hinter der Schule, aber auch im Bürgerhaus selbst bildeten sich an allen Stationen Menschentrauben. Eltern wie Lehrer übernahmen den Ablauf der Spiele. So gab es bei Josef Becker die Möglichkeit zum Seilspringen, am Wassser schleppen sich zu beteiligen und Denksportaufgaben zu lösen. Bei Ines Engelhardt ging es darum, mit einer Tennisschleudermaschine klar zu kommen. Ingrid Kremer hatte die Aufgabe übernommen, das Bobby-Car-Rennen zu organisieren. Uli Koch hatte die Übersicht über das Zahlenspiel und das Verfolgungsspiel.

Aktiv ging es weiter bei Edith Mose, die für das Löwenbändigerspiel und Sackhüpfen verantwortlich zeichnete. Wer an der Klammerraupe, dem Wassertragen, dem Schrubberslalom und oder dem Tuchball sich eintragen wollte, der musste sich mit Christine Schwickert-Bäcker auseinandersetzen, und Erika Steinbach übernahm die Aufsicht beim Dschungel-Parcours in der Turnhalle. Doch damit nicht genug der Aktivitäten. Zum Abschluss präsentierte die Klasse 4 mit Texten und einem Sketch der Theater AG eine Modenschau, die ein gelungener Abschluss war.

Quelle: Artikel aus der Nassauischen Neuen Presse vom 12.07.2006 (kdh)

 

Weroth hat die besten Schulfußballer

Wallmerod. Ein spannendes Fußballturnier erlebten die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen der Verbandsgemeinde, das in der neuen Kultur- und Sporthalle durchgeführt wurde. Auffallend hierbei, dass sich dieses erstmalig ausgetragene Fußballturnier nicht nur unter Beteiligung der Lehrerinnen und Lehrer und der teilnehmenden Fußballer abspielte. Es waren unter den Zuschauern auch viele Schlachtenbummler, die mit Plakaten und Trommeln und Tröten auf sich aufmerksam machten und die ihre Mannschaft anfeuerten.
Im Vordergrund standen Sport; Spiel, Spaß und auch das Gemeinschaftsgefühl für die Kinder und ihre Schulen. Die Erich-Kästner- Schule Hundsangen mit ihrer Schulleiterin Anja Poseck machte den Anfang und zeichnete für die Organisation des ersten Fußballturnieres verantwortlich. Anja Poseck konnte sich bei der Durchführung auf die Erfahrung der beiden Sportbeauftragten Ulrich Kuch(Weroth) und Sven Sieren verlassen, die dieses Turnier bis auf das „i-Tüpfelchen“ durchorganisierten. An alles wurde gedacht. Die Mannschaften hatten tolle Trikots an. Bälle wurden spendiert und am Ende erhielt sogar jede Mannschaft einen eigenen Ball. Betreuer wurden beauftragt und der Modus festgelegt. So spielten die Mannschaften der Grundschulen der Verbandsgemeinde untereinander ein Mal mit einer Spielzeit von 12 Minuten gegeneinander.
Ganz wichtig war es, dass es auch etwas zu gewinnen gab. Es gab neben Pokale, Sachpreise und Urkunden, die durch die Verbandsgemeinde und den Gewerbeverein Hundsangen gesponsert werden. Auch je einen neuen Satz Trikots spendiert die Verbandsgemeinde, damit jede Mannschaft auch in ihrer eigenen Farbe auflaufen kann. In den Wochen vor dem Turnier wurde trainiert, Fanplakate und Banner gebastelt, Anfeuerungsrufe einstudiert, die in der Halle dann auch lautstark zu hören waren. Und als dann gegen Ende Verbandsbürgermeister Jürgen Paulus sich unter die Fans mischte, konnte es an die Siegerehrung gehen.
Den Siegerpokal erhielt mit neun erreichten Punkten das Team der Grundschule aus Weroth vor den Mannschaften aus Hundsangen (8), Niederahr (7), Wallmerod 6, Meudt 5 und Herrschbach 5. Nachdem Ulrich Kuch allen Teams einen Dank für die tolle Durchführung des Turnieres ausgesprochen hatte, lag es am früheren Werother Schulleiter Rainer Becher den Fairnesspokal zu überreichen. Dieser ging an das Team aus Herschbach, das mit dem entsprechenden Jubel die Trophäe entgegen nahm. Allen war am Ende klar, dass dieses Turnier auch im nächsten Jahr wieder stattfinden muß.

Quelle: Artikel aus der Nassauischen Neuen Presse vom 06.12.2007 (kdh)

 

Fernsehteam des Südwestrundfunks war in Weroth unterwegs

Vielen ist in der vergangenen Wochen sicherlich aufgefallen, dass ein Fernsehteam zu Gast in unserer Gemeinde war. Am 27. und 29.09.2007 drehte das Team des Südwestrundfunks unter der Leitung des Redakteurs Lutz Herrschaft einen Film zur Sendereihe „Hierzuland“. Glücklicherweise spielte an beiden Tagen das Wetter mit und so konnten alle Beiträge bei Sonnenschein gedreht werden.

Die Beigeordneten Bernd Stiel und Hermann Kleppel unterbreiteten dem SWR im Vorfeld verschiedene Beitragsthemen und begleiteten das Team während der gesamten Dreharbeiten durch unsere Gemarkung. Es wurde an vielen Orten der Gemeinde gedreht, unter anderem auch im alten Ortskern mit der Unterstraße, im Neubaugebiet, an der Kapelle, im Markwald und am Sportplatz.

Ein Teil des Berichts entstand bei unserem Mitbürger Alexej Stachowitsch,(siehe auch unten) der eine interessante Biografie aufzuweisen und bereits verschiedene Bücher geschrieben hat. Ganz begeistert war die Filmcrew von unserer Heilkräuterfachfrau Liesel Malm, (siehe unten) die mit ihrem großen Wissen zum Thema Kräuter die Fernsehleute beeindruckte.

Für die das Filmteam begleitenden Gemeinderatsmitglieder war es sehr interessant, der professio- nellen Arbeit der Fernsehleute zuzuschauen.

Im diesem Zusammenhang möchte ich mich bei dem 2. Beigeordneten Bernd Stiehl und dem Ratsmitglied Patrick Weyand für die Unterstützung bei den Dreharbeiten bedanken.

Gesendet wird der Bericht „Hierzuland“ übrigens am Donnerstag, 20.09.2007, ab 18.45 Uhr, in der Landesschau im dritten Programm des Südwestrundfunks.

Hermann Kleppel. 1. Beigeordneter

 

Verbandsgemeindetennisturnier auf der Sportanlage in Weroth

Vom 17.08.bis 26.08.2007 fand auf der Tennisanlage in Weroth das diesjährige Verbandsgemeinde- tennisturnier statt.Die Endspiele wurden am Sonntag den 26.08.2007 bei strahlendem Sonnenschein ausgetragen. Von der Qualität des Turniers und den Leistungen der Endspielteilnehmer überzeugten sich unter anderem der Ortsbürgermeister und seine beiden Beigeordneten mit ihren Ehepartnern.

Ergebnisse und Bilder vom Turnier unter http://www.tc-steinefrenz-weroth.de/

Quelle: (hr)

 

Das große Kräuterreich der Liesel Malm

Weroth. „Erkennen von Wild- und Heilkräutern“ lautete eine Wild- und Heilkräuterkundliche Führung durch den größten Kräutergarten des Westerwaldes, der in Weroth seit über 20 Jahren von Liesel Malm gehegt und gepflegt wird. Eingeladen hatte die Ortsgruppe Hundsangen des Naturschutzbundes und der Einladung folgten über 30 Teilnehmer, die sich in dem herrlichen Garten am Ortsrand von Weroth einfanden. Und wer sich mit Liesel Malm über „ihr Reich“ unterhält, muss viel Zeit mitbringen. Über 500 Kräuter aus aller Welt „tummeln“ sich in dem teils chaotischen anmutenden aber auch zum großen Teil gepflegten Garten, denn beim näheren Hinsehen ist in allem eine geordnete „Unordnung“. Zu jedem Kraut hat Liesel Malm eine Geschichte und kann deren Heileinsatz erklären. Vor über 22 Jahren fing Liesel Malm mit dem Pflanzen von Kräuter an. Ein eigener gesundheitlicher Schicksalsschlag veranlasste sie ihre Ernährung umzustellen. „Ich hatte Krebs und da habe ich auf fleischlose Ernährung umgestellt.“ Sie besorgte sich Bücher und fing an, ihr Essen auf pflanzlicher Basis aufzubauen. Heute ist sie gesund, heute besitzt sie aber auch über 700 Bücher, aus denen sie so einiges über ihre Kräuterpflanzen zu berichten weiß. Und ein Gang durch den Kräutergarten gestaltet sich nicht nur wie ein Gang durch den eigenen menschlichen Körper. Er gestaltet sich auch wie eine Weltumseglung. Angefangen von der heimischen Melisse, über die Apothekerrose „einzusetzen zur Beruhigung“, über die Königskerze „aus deren Blüten mache ich einen Hustentee“, über die Mauretanische Malve, den Kaukasus Gamander, den Juaogulan („besser als Ginseng“) bis hin zu Rosmarin oder Lavendel.Recht vielfältig einzusetzen ist auch das „Echte Labkraut“, das nicht nur bei Epilepsie hilft oder für einen guten Schlaf sorgt. „Das hält auch die Erdstrahlen ab“, Stolz zeigt sie auch eine Meerzwiebel, die im Gewächshaus hängt. „Aus der kann man bei Entzündungen ein Stück herausschneiden und dieses Stück auf die Entzündung legen. Die Entzündung heilt und die Zwiebel wächst wieder nach.
Die heute 73-Jährige hat ihr Leben und ihre Ernährung ganz den Kräutern verschrieben, die sie in unzähligen Varianten einzusetzen weiß. So werden ihre Kräuter nicht nur zu Tee umgewandelt. So macht sie sich ihre Kräuterbutter und Kräutersalze selber. Einen leckeren Magenbitter stellt sie aus der „Schwarzen Edeltraute“ her , aus der Wegwarte kann sie Kaffee machen und aus dem Samen des Engelwurz backt sie ein leckeres Brot. Aus vielen stellt sie homöopathische Ur-Tinkturen her oder trocknet sie für Tees. Ihre mittlerweile große Familie hat sich der gesunden Lebensweise „ihrer Oma“ zum größten Teil angepasst. So sind die meisten der fünf Kinder und elf Enkelkinder ebenfalls auf fleischloses Essen umgestiegen. Und auch sie bedienen sich aus dem schier unerschöpflichen Kräutergarten von Liesel Malm, der auch Besuchern nach Anmeldung oftmals offensteht.

Quelle: Artikel aus der Nassauischen Neuen Presse vom 23.06.2007 (kdh)

 

Mozart Messe war die Krönung

Ein stattlicher Klangkörper: Der Kirchenchor musizierte mit den Frankfurter Sinfonikern

Steinefrenz (Weroth). Es überrascht, dass eine kleine Gemeinde von nur rund 1000 Einwohnern einen so wohlklingenden Chor hervorbringt. Gemeint ist der Kirchenchor, dem Sängerinnen und Sänger aus Steinefrenz und Weroth angehören und der nun in der Kirche ein Konzert gab. Dazu begrüßte die Pfarrbeauftragte Marlene Wynands-Schüller auch ein Orchester, die Frankfurter Sinfoniker, die sich nicht gescheut hatten, sich auf den Weg in den Westerwald aufzumachen, um den Chor zu begleiten.
Doch die Eröffnungs-Musik kam -wie es sich für eine Kirche gehört -von der Orgel, die meisterhaft gespielt wurde von Jutta Sode. Anschließend begleitete sie die Sopranistin Dorothee Laux, deren klare Stimme auch in den tieferen Lagen sicher erklang, bei einem Lied von Joseph Haydn aus dessen Oratorium „Die Schöpfung“
Die zwölf Streicher und sieben Bläser der Frankfurter Sinfoniker spielten anschließend eine der 17 Kirchensonaten von Wolfgang Amadeus Mozart. Dann waren die 37 Frauen und 18 Männer des Chors an der Reihe. Sie sangen drei Chorwerke aus der Renaissance und des Frühbarock a cappella -mit Leidenschaft und Präzision unter der Leitung von Jens Röth -und fanden sich bei Mozarts „Ave verum“ und „Krönungsmesse“ sowie Händels „Halleluja“ mit dem Orchester zusammen. Unverständlich blieb nur, dass das Publikum nicht nach jedem Werk klatschen durfte. Warum eigentlich? Dafür gab es minutenlangen Schlussapplaus.

Quelle: Artikel in der “Nassauischen Neuen Presse” vom 03.Mai 2007 (mama)

 

Porträt

Alexej Stachowitsch: Weltbürger und Bürger von Weroth

Den Lebensweg von Alexej Stachowitsch darf man als außergwöhnlich bezeichnen. Eine Biographie in der sich alle Brüche, Höhen und Tiefen des vergangenen Jahrhunderts widerspiegeln.

Alexej Stachowitsch kam am 10. Oktober 1918 als Sohn von Michael A. Stachowitsch, Diplomat an der russischen Gesandtschaft in Stockholm zur Welt. Die adlige Familie aus Paljna südlich von Moskau stammte ursprünglich aus Polen, schloß sich den Saporoger Kosaken in der heutigen Ukraine an und siedelte später nach Rußland über. Nach der Revolution in Rußland musste die russisch-orthodoxe Familie emigrieren und fand nach einer Odysee durch verschiedene europäische Staaten schließlich Aufnahme bei Verwandten in Österreich wo der junge Alexej seine Jugend verbrachte. Nach den Wirren des 2 Weltkrieges, den er, Österreichischer Staatsbürger, als deutscher Offizier überlebte, versuchte er wieder Fuß zu fassen und gründete 1951 die Reformschule Werkschulheim Felbertal bei Salzburg . http://www.werkschulheim.at/ueberuns/lage.php.  (Nach eigenen Angaben, sein Lebenswerk.)

Doch den ruhelosen, weitgereisten Wandervogel hielt es nicht auf Dauer in der Schule, die er bis 1958 leitete. Er zog mit seiner Familie nach Frankreich übernahm 1964 die Vertretung des Generaldirektors der Deutschen Simca-Vertretung in Raunheim, wechselte zum NTB (Nachrichtentechnisches Beraterbüro) und war später Abteilungsleiter “Datenschutz bei AEG-Telefunken. Student der “Bosten University”, Weltenbummler, Oberst des österreichischen Bundesheeres, Kosakenoberst, Pädagoge, Delegationsleiter des Deutschen Roten Kreuzes in der gesamten Sowjetunion (1991/92), Schriftsteller, Liederkomponist ect…. Alle Aktivitäten seines Lebens aufzuzählen würde den Rahmen dieses Kurzporträts sprengen. Hier wird die Biographie von Hanns Cornelissen empfohlen.*

Erwähnenswert ist jedoch noch die Gründung des “Freien Bildungswerkes Balduinstein” 1974 http://www.jugendburg-balduinstein.de/ und schließlich 1977 des Jungenbundes “Phönix” http://bienemaja.informatik.uni-freiburg.de/phoenix/ und die Verlegung des Zentrums in den “Phönixhof Weroth” 1983, wo Alexej Stachowitsch schließlich seine Erfüllung fand. Dort ist auch der “Werother Kreis” zuhause.Dessen Ziel war und ist es, grundsätzliche Themen der Philosophie, Kultur, Religion und Politik mit interessierten Menschen in konzentrierten Gesprächskreisen zu behandeln.

Doch Alexej Stachowitsch wird wohl bis zu seinem Lebensende ein Strebender nach Weisheit und Erkenntnis bleiben, der tief verwurzelt im christlichen Glauben missionarisch versucht christliche Maximen an Jugendliche und Junggebliebene zu vermitteln. Es bleibt zu hoffen, dass etwas von dem wirkenden Feuer, dass in ihm glüht, als Flamme bei den von ihm geliebten Jugendbünden und im “Werother Kreis” weiterbrennt.

Quelle: (HAR)